Nachhaltigkeit! Was bedeutet das bei Saposium Naturkosmetik?
Wie bei vielen anderen Begriffen ist es auch hier, dass es eine offizielle Definition nicht gibt.
Wir haben dennoch geforscht, was die gängigen Diskussionen als Definition für Nachhaltigkeit vorsehen und *puh* da findet man einiges.
Beginnen wir von vorne, als dieser Begriff das erste Mal genutzt und beschrieben wurde. 1713 formulierte Hans Carl von Carlowitz die Bedeutung im Zusammenhang mit der Waldwirtschaft. Es solle zur Nutzung nur so viel Holz geschlagen werden, wie der Wald in absehbarer Zeit wieder selbst regenerieren kann. Das klingt für uns sehr stimmig.
1915 erschien das Wort Nachhaltigkeit das erste Mal im Duden und wurde bis in die 1980 nicht politisch genutzt. Erst mit der Erkenntnis, dass auch andere Rohstoffe der Erde wie z.B. Erdöl endlich sind, wurde der Begriff von der Forstwirtschaft auf alle Ressourcen ausgeweitet.
Die Entwicklung zur Bedeutung ist unaufhaltsam und inzwischen werden immer mehr Themen mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht wie die Vermeidung von Armut, Menschenrechte, Gesundheit, Tierschutz und Klimaschutz.
Wichtig beim Thema Nachhaltigkeit ist, dass man Gewinne nicht erwirtschaftet um sie danach in Umwelt- und Sozialprojekte fließen zu lassen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich erwirtschaftet. (Dr. Iris Pufé)
In der aktuellen Zeit muss man wirklich aufpassen, in welchem Zusammenhang man das Wort "Nachhaltigkeit" nutzt. Da von vielen Kunden gerne Geld bezahlt wird, wenn ein Produkt nachhaltig hergestellt wird, verwenden viele Firmen diesen Begriff.
Oft ist das Wort nur dazu da, das Gewissen rein zu waschen und dem Trend zu folgen. Dafür gibt es einen weiteren Ausdruck der sich "greenwashing" nennt. Hier wird von Nachhaltigkeit gesprochen, aber im Gegensatz zur Aussage von Dr. Iris Pufé achten diese Firmen frühestens beim Versand auf die verwendeten Materialien, da der Kunde diese sieht und die Auswirkungen auf die Umwelt direkt ersichtlich sind.
Oft wird der Ausgleich für die Natur auch erst gebracht, wenn das Geschäft gelaufen ist und ein Teil des Gewinnes in soziale Projekte investiert wird. Nur warum achtet man nicht schon von Beginn an darauf, wo die Rohstoffe herkommen, wie sie hergestellt werden oder ob die Arbeitsbedingungen für die Menschen gerecht sind?
Wir haben es selbst gemerkt, dass der Rohstoffeinkauf nicht immer so einfach ist. Der Preiskampf herrscht überall, da gehen viele Firmen Kompromisse ein. Zudem sind konventionelle Rohstoffe leichter zu beschaffen als hochwertige und fair gehandelte Bio-Ware. Leider ist es aktuell immer noch die Regel, dass eher umweltschädlich und verschwenderisch gewirtschaftet wird. Man muss dafür weniger Aufwand betreiben, somit ist der ganze Produktionsablauf einfacher und kostengünstiger.
Bei der Rohstoffsuche wird man zudem mit einem riesigen Angebot des gesuchten Rohstoffes erschlagen und man übersieht wichtige Informationen beim Einkauf. Oder man sucht händeringend einen Rohstoff und findet nach langer Suche endlich einen Lieferanten. Doch erst beim Eintreffen des Rohstoffes entdeckt man auf dem Etikett, dass die Herkunft aus Fernost ist obwohl der Artikel sicherlich auch in Deutschland hergestellt werden könnte. Man sieht den Wald manchmal vor lauter Bäumen nicht, da sich jeder Lieferant während der Kommunikation von seiner besten Seite zeigt, hier gilt es genau zu filtern.
Bei uns beginnt in solch einer Situation die Suche von vorn, bequemer ist das nicht, günstiger mit Sicherheit auch nicht, aber es ist es uns wert, diesen Aufwand zu betreiben. Wir haben es selbst in der Hand.
Nachhaltigkeit von A-Z
Im Fall der Gründung von Saposium Naturkosmetik haben wir unsere Räume direkt mit hochwertigen und stabilen Metallregalen und Edelstahlmöbeln ausgestattet. Einiges konnten wir gebraucht beziehen und Möbeln, die weg geworfen werden sollten, ein zweites Leben geben.
Durch gutes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind wir auch in der Lage defekte Möbel und Geräte selbst zu reparieren.
Unsere Werkzeuge, Geräte und das Kochgeschirr besteht hauptsächlich aus Edelstahl und Glas. Im richtigen Umgang halten diese Teile ewig. Das Glas darf nur nicht zerbrechen, kommt das doch vor, geben wir es ins Altglas, damit es wieder in den Kreislauf eingeschleust wird.
Viele Rührspatel und unsere Seifenformen bestehen aus hochwertigem Silikon das lebensmittelecht und unempfindlich ist. Es zerbricht nicht und ist einfach zu reinigen, außerdem ist hier die Nutzungsdauer recht lange.
Kunststoffbehälter und Kunststoffgeschirr sind aber auch in unserer Küche zu finden. Manche Rohstoffe müssen darin aufbewahrt werden. Wir verwendeten diese Utensilien aber auch schon vor unserer gewerblichen Zeit im Hobbybereich. Weggeworfen wird nur das, was eindeutige Schäden und Abnutzung zeigt, sofern sich das Teil nicht einmal mehr als Bestecksammler eignet.
Wenn wir unsere Waren auf einem Markt verkaufen ist für den Transport eine Kunststoffbox schon alleine wegen des Gewichts vorteilhafter als eine Holzkiste. Da wir aber sehr sorgsam mit unserem Inventar umgehen und direkt zwar teurere aber auch hochwertigere Kisten anschaffen, werden diese Sicherheit ein Leben lang halten.
Wie sieht es hinter den Kulissen aus?
Unsere Rohstoffe wie Öle und Fette werden i.d.R. In Kunststoffbehälter geliefert, selten auch in Metalleimern. Die Kanister und Eimer reinigen wir nach der Entleerung und nutzen sie entweder selbst wieder oder inserieren sie im Kleinanzeigenmarkt. Es gibt immer Menschen, die diese Behälter weiter verwenden können. Für eine einmalige Benutzung sind sie uns zu schade.
Unsere Bezugsmengen kalkulieren wir entsprechend so, dass wir in größeren Gebinden einkaufen, so dass wir für 20 Liter Öl nicht auch 20 Kunststoffflaschen sondern nur 1 Kanister im Regal stehen haben. Da wir aber in kleinen Chargen fertigen und mit unserem Unternehmen noch nicht groß genug sind, können wir leider noch nicht in größeren Gebinden einkaufen, um noch mehr Verpackung einzusparen.
Viele verwendeten Rohstoffe in unserer Manufaktur stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Dass man Babassuöl oder Kokosöl nicht regional aus Deutschland beziehen kann, ist wohl jedem klar. Jedoch kann man sich entscheiden, ob man billigste Rohstoffe bezieht, die unter unmenschlichen Bedingungen gewonnen werden. Zusätzlich wird in diesen Fällen die Umwelt oft mit Giften und Pestiziden belastet, auf Gewässer wird dabei keine Rücksicht genommen.
Wir haben Lieferanten gesucht, die in diversen Ländern kleine Farmen und Bauern unterstützen, die für Ihre Arbeit gut entlohnt werden. Die Beschaffungskette ist transparent. Es stimmen die Arbeits- und Anbaubedingungen, die Familien können Ihre Kinder statt zur Arbeit zur Schule schicken.
Dazu gehören vor allem unsere Fette und Öle. Aber z.B. auch der Kaffee für unsere Kaffeeseife wird nicht nur auf der kleinen Plantage „Elk Hill“ in Südindien angebaut. Für jedes Kilo, das wir beziehen gehen 1,50 € an die Strahlemann-Stiftung ganz in unserer Nähe im hessischen Bensheim. Diese Stiftung unterhält eine Talent Company, die an verschiedenen Standorten Schüler auf die Ausbildung vorbereitet. Auch auf diesem Weg kann man in eine erfolgreiche Zukunft investieren.
Honig, Alpakawolle und Bier für unsere Haarseifen kaufen wir regional ein. Ja, auch die Alpakawolle. Nur ein paar Kilometer von uns entfernt betreibt die liebe Melanie eine Alpakafarm. Die „Jungs“, wie sie Ihre Tiere liebevoll nennt, sind vor allem Therapietiere. Die Wolle wird von der Industrie nur in den ersten 3-4 Jahren abgenommen und auch nur von speziellen Bereichen – Beinhaare gehöre nicht dazu - danach ist die Wolle nicht mehr weich genug. Ein Alpaka wird aber schon mal 20 Jahre alt. Melanie freut sich, dass sie den „Abfall“ nach der Schur nun endlich weiter nutzen kann.
Hier sehen wir also hautnah, wo die Rohstoffe herkommen und wie die Tiere behandelt werden.
Genauso sind wir für Rohstoffe, die es bisher nur auf konventionelle Art gibt, ständig auf der Suche nach besseren Alternativen. Manchmal scheitert es daran, dass wir leider keine riesigen Mengen abnehmen können. Wir geben aber nicht auf und sind zuversichtlich, irgendwann keine Kompromisse mehr eingehen zu müssen.
Die Produktion bei Saposium
Unsere Produkte stellen wir in Handarbeit und kleinen Chargen her. So können wir recht gut reagieren, wenn sich die Nachfrage ändert. Die Rohstoffe sind in angemessenen Gebinden im Lager vorhanden und wir kalkulieren so, dass nichts weg geworfen werden muss, weil z.B. das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Sollte es hier doch einmal eng werden, gibt es auch ein kleines Angebot an Hobby-Seifensieder, die uns die Rohstoffe in kleineren Gebinden abkaufen. Nun gehört zur Nachhaltigkeit in unserem Sinne auch dazu, mit den Rohstoffen und den fertigen Produkten nicht verschwenderisch umzugehen. Unsere Seifen werden nach dem Ausformen geschnitten, die Kanten bleiben wie sie sind. Es würde so viel Seifenabfall entstehen, dass es uns der Seele schmerzt, das alles zu entsorgen. Anschnitte oder unschöne Stückchen kommen in unsere Proben- oder Bruchseifenkiste. Diese werden als Teststücke an Kunden gegeben oder können in einer größeren Bruchseifentüte für kleines Geld gekauft werden. Sieht ein Produkt nicht optimal für den Verkauf aus, bieten wir es reduziert an. Ein Beispiel dazu ist uns erst vor kurzem passiert. Wir lagern unsere Seifen nach dem Ausformen und schneiden für 6 Wochen in luftdurchlässigen Boxen, damit diese gut reifen können. Nun ist uns erst kürzlich ein Kistenturm umgefallen und unzählige Seifen sind in ihren Kisten herum gefallen und bekamen viele unschöne Druckstellen. Um hier keinen Ausschuss zu produzieren, haben wir diese als 2. Wahl bzw. Bruchware gekennzeichnet. Die Seife in Ihrer Funktion bleibt gleich, nur die Optik ist nicht mehr so ansprechend. Kunden, denen das egal ist, können hier einiges an Geld sparen, wenn sie auf unsere Tollpatschigkeit zählen.
Wir haben aber keinen Ausschuss produziert und die Seife erhielt noch ihren ursprünglichen Verwendungszweck.
Die Primärverpackung unserer Produkte
Die Primärverpackung ist die Verpackung, die direkt mit dem Produkt in Kontakt kommt.
Diese sind vor allem bei den Seifen sehr einfach gehalten.
Im Lebensmittelbereich gibt es inzwischen einige wenige Alternativen, die wir auch für die Kosmetik nutzen können. In vielen Metzgereien und an Käsetheken wird zum abwiegen und verpacken noch Papier benutzt, das mit Paraffin oder Silikon beschichtet ist. Wir haben eine Alternative gefunden und unsere Naturseifen sind in einem fast unbehandelten Papier mit einer natürlichen Beschichtung eingewickelt. Dieses Papier ist ungebleicht und besteht aus Zellulose, außerdem ist es zu 100% im Gartenkompost kompostierbar. Die Verrottungsdauer ist hier vom Hersteller unter normalen Kompostbedingungen auf ca. 14-28 Tage angegeben. Das Papier hält durch die natürliche Beschichtung die ätherischen Öle besser in der Seife. Feuchtigkeit schlägt nicht durch, atmen können die Seifen dennoch. Ist das nicht eine tolles Produkt?
Ursprünglich eine Notlösung, von unseren Kunden aber sehr gut aufgenommen ist der Bast, mit dem wir das Papier fixieren, da wir hier anfangs auf einen Kleber verzichteten. Der Bast ist entweder Naturbast oder Papierbast. Nach einer geeigneten Bezugsquelle zu suchen, die auch größere Mengen anbieten, war eine kleine Herausforderung, wir haben aber eine gefunden. Den Bast – anfangs verknotet – verschließen wir inzwischen mit einem kleinen Klebeetikett. Hier haben wir für die bessere Handhabung beim Verpacken umgestellt und nehmen den Kleber in Kauf, auf dessen Zusammensetzung wir aktuell keinen Einfluss haben.
Statt dem Papier halten wir auch eine durchsichtige „Folie“ bereit, die wir aber nur auf Nachfrage oder bei optisch außergewöhnlichen Seifen verwenden. Das Wörtchen Folie ist deshalb in Anführungszeichen, da das Material optisch wie eine Kunststofffolie daher kommt, sie aber komplett aus Zellulosefasern besteht und auf dem Kompost verrottet. Beim Anfassen spürt man, dass es keine Folie aus Kunststoff ist, allerdings sind immer Erklärungen notwendig, da sie auf den ersten Blick nicht als natürlicher Rohstoff identifiziert wird. Daher bevorzugen wir unsere Papiervariante für die Verpackungen. Die Zellulosefolie, auch Zellglas oder Cellophan genannt, kann man an der Brennprobe erkennen und so von Kunststoff unterscheiden.
Wir demonstrieren das immer wieder gerne, indem wir eine kleine Ecke abreißen und anzünden. Hier riecht man dann verbranntes Holz / Papier statt stinkenden Kunststoff.
Die Lippenpflegestifte und Pflegebalsame sind in Papphülsen und Pappdosen verpackt. Diese Möglichkeit finden wir aktuell besser als Kunststoff sowie Glasverpackungen oder Metalldosen.
Zukünftig geplante Produkte werden nicht ganz ohne Konststoff auskommen. Evtl. werden wir aber Glasbehälter mit Kunststoffverschluss wählen. Ob sich das dann auch in der Praxis auf den Veranstaltungen bewährt, müssen wir dann erst noch testen.
Die äußeren Produktetiketten mit den Angaben die gesetzlich notwendig sind, drucken wir derzeit noch selbst. Bald werden diese aber in einer Druckerei gefertigt die von Grund auf nach unserer Vorstellung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit produzieren, die Farben sind dann z.B. ohne Mineralöl.
Verschlossen werden diese Etiketten aber mit einem sehr umweltfreundlichen Kleber, der aktuell aus 98% natürlichen Rohstoffen besteht. Einige Seifen und auch die Kosmetikprodukte sind mit selbst bedruckten Klebeetiketten versehen. Auch hier haben wir aktuell auf die Zusammensetzung des Klebers keinen Einfluss und nehmen das so hin, bis wir irgendwann eine geeignete und auchbezahlbare Variante finden.
Warum aber eine Umverpackung für die Seifen? Könnten wir da nicht noch mehr Müll einsparen? Andere Manufakturen verkaufen die Seifen ja auch unverpackt...
Nun, diese Fragen sind durchaus gerechtfertigt. Auch wir haben lange überlegt - es kommt ja nicht nur das Müllaufkommen sondern auch die Zeit, die fürs Verpacken benötigt wird, zum Tragen - wir haben uns aber gegen diese Möglichkeit und für die Umverpackung entschieden.
Da wir auf sehr vielen Veranstaltungen sind und unsere Produkte immer wieder aus- und einpacken, würden diese sehr leiden. Die Verpackung ist hier als Schutz zu sehen. Genauso wenn wir auf einem staubigen Platz verkaufen - eine eingestaubte Seife würden wir niemandem mit gutem Gewissen verkaufen wollen. Dann beduften wir mit ätherischen Ölen, diese sind flüchtiger als die sonst sehr gängigen Parfümöle, die viele andere Manufakturen verwenden. Das Papier sorgt dafür, dass der Duft sehr lange erhalten bleibt bis die Seife schließlich ausgepackt und benutzt wird.
Ein weitere Punkt in Sachen Verpackung ist die Papiertüte am Ende des Verkaufs.
Die Produkte geben wir am Verkaufsstand bei Kleinmengen am Liebsten lose mit, Seifen sind nicht so riesig, dass man sie nicht noch in eienr Tasche verstauen kann. Auch wenn wir Papiertüten anbieten, ist es nicht notwendig, noch mehr Müll zu produzieren. Wer aber keine Taschen dabei hat, bekommt selbstverständlich eine kleine Tragetasche mit auf den Weg, dennoch fragen wir immer, ob es auch ohne geht.
Ein Versandhandel ohne Kartons ist unmöglich
Nun das wohl am Wenigsten nachhaltige Thema bei einem Onlineshop. Der Verkauf funktioniert nur durch Versand. Hierfür werden Kartons, Füllmaterial, Klebeband und Versandetikett benötigt. Unsere gekauften verwendeten Kartons sind aus FSC-zertifizierten Rohstoffen hergestellt. Das Füllmaterial ist aus unsortiertem Altpapier hergestellt, absolut ausreichend für einen sicheren Transport. Auf Klebeband aus Kunststofffolie verzichten wir, hier haben wir eine Alternative aus Papier gefunden.
Und damit nicht genug: Wir recyclen auch alte Kartons und Füllmaterial, sofern diese so gut erhalten sind, damit Eure Bestellung ohne Schaden bei Euch ankommt.
Es kann also sein, dass Ihr einen Karton mit fremdem Firmennamen oder mit Resten von Kunststoff-Klebeband erhaltet. Keine Angst, das haben wir nicht gekauft, wir haben es selbst nur nicht weggeworfen, da uns das widerstrebt.
Außerdem verwenden wir auch nur gebrauchte Kartons, die noch sehr gut in Takt sind.
Bekannte und Nachbarn, die davon erfahren haben, sammeln aktuell fleißig kleine handliche Kartons, damit wir diese wieder verwenden können. Ist das nicht toll?
Nachhaltiger Onlinehandel, geht das?
Ressourcennutzung ohne Ausbeutung.
Nur so viele Rohstoffe nutzen, wie die Erde in absehbarer Zeit wieder selbst regenerieren kann.
Erhalt der Umwelt und Respekt vor der Natur.
Rohstoffe, deren Beschaffung über faire Bezugswege gesichert ist.
Ja, wir sind der Meinung, das geht auch im Onlinehandel.
Denn ein Versandhandel beginnt nicht erst beim Versenden der Pakete sondern schon ganz vorne bei der Einrichtung der Räumlichkeiten, der Beschaffung der Rohstoffe und bei der Produktion.
Wie sieht die Zukunft bei Saposium Naturkosmetik in Sachen Nachhaltigkeit aus?
Für weitere geplante Produkte sind wir ständig auf der Suche nach guten Verpackungen und es stellen sich hier immer viele Fragen.
Für Cremes: Glas- oder Kunststofftiegel aus recyceltem oder Bio-Kunststoff?
Würde sich ein Mehrwegsystem für Cremetiegel oder Sprühflaschen eignen?
Lippenpflegestifte besser in Papp- oder Kunststoffhülsen?
Sind die gewünschten Verpackungen hygienisch genug?
Wir möchten unser Programm auch bald mit Werkzeugen und Stempel für den Seifen-Hobbybedarf erweitern. Hier hadern wir bei einigen Produkten noch mit der Wahl des Materials – langlebig soll es sein.
Als kleine Manufaktur können wir nur kleine Schritte gehen, um die Umwelt zu schonen, versuchen das aber mit unseren Möglichkeiten. Dennoch versuchen wir den Spagat zu Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit zu erreichen und nicht einfach unsinnig loszustürzen und ohne Sinn und Verstand irgendwelche Maßnahmen ergreifen oder schlimmer - aktuellen Trends zu folgen, die sich im Nachhinein als kontraproduktiv und schädlich herausstellen. Scheint es also manchmal von außen so, als würden wir in manchen Punkten nicht ausreichend genug auf die Umwelt achten, dann hat das für uns stimmige Gründe.
Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt und freuen uns auf neue Innovationen.
Dein Saposium-Team